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Betrachtet man die Beinkleider derer, die sich ob  ihres Freizeitverhaltens als “Kletterer” bezeichnet sehen wollen, so wird man ihrer offenkundigen Sorglosigkeit  hinsichtlich ihrer Reputation gewahr.

Beruhigend zu wissen, dass es neben vielen ungelösten  Problemen (die Ortsumgehung Niederdielfen, Weißwein oder  Rotwein zum Fisch, Nichtraucherzonen in öffentlichen  Toiletten) auch Bereiche gibt, wo Erfolge zu vermelden sind: Das für den Reibungsausstieg an böhmischen Sandsteinfelsen  passend vorgeknickte Seil zum Beispiel. Toll!

Übergewicht kann zu chronischen Krankheiten führen,  vor allem Gelenkschmerzen, Kurzatmigkeit, Funktionsstörungen der inneren Organe, Arthritis und Diabetes.

Zwei Dinge scheinen mir bemerkenswert: Die Rückenlehne des  IKEA-Sofas “Trulleberg” von 1973 als Crashpad für Treffsichere. Und die heuchlerische Inbrunst, mit der unsere Eine-Welt-Laden-Taschen-Behängte zum Tode von F.K. Wächter  sein berühmtes “Käsekuchen, Käsekuchen!” rezitiert.

Hier sieht man sehr schön, wie die Zukunft der Königsdisziplin  Bouldern aussehen könnte: Ein schickes Outfit, ein gewinnendes  Lächeln der Sportlerin, deren Modeschmuck und Crashpad in  reizvollem Kontrast zur todlangweiligen Landschaft steht. Und  in der ”Om Shanti”-Tasche ist  genug Platz für den  Chalkbag, die Fivetens und die “Brigitte”.

Wer  geglaubt hat, Socken in Kletterschuhen seien an Entsetzlichkeit nicht zu überbieten, wird hier eines Besseren  belehrt: Kappen in Kletterhelmen.

Öffentliche Pädagogische Arbeitstage des Bundes der  Freien Waldorfschulen in Wanne-Eickel, 7. – 13. Juli 2005:  “Ich setzte meinen Fuß in die Luft und sie trug! Nur was ich  tue, geschieht”.  Quelle: http://www.waldorfschule.info/index.19.115.1.html

Dass die Mütze nicht sitzt - halb so schlimm. Entschlossenheit ist  gefragt! Entschlossenheit und Tatkraft. Und sei es neben  Elektrolux-Wohnwagenkühlschrankentlüftungsgittern. Gut so!

Fast perfekt. Noch mehr Spaß hätten die Mädels wahrscheinlich nur,  wenn unser friendfuchtelnder Held mit der Selbstbräunungscreme  etwas großzügiger umgegangen wäre.

Auf  diesem Bild sieht man sehr schön, wie unsere Jugend verwahrlost: Jede Menge Schlappseil, barfuß im Sand, und  mitten in der Kernzone mit St.-Pauli-Shirts an Kiefern  anlehnen. So geht es natürlich nicht.

Dass dieses ganze Geschwätz von der “Weisheit im Alter” dummes Zeug ist, habe ich immer geahnt. Hier der Beweis: Dieser Mann trägt tatsächlich SOCKEN in den Kletterschuhen. SCHWARZE SOCKEN  !

Ich  weiß nicht, was mich mehr abstößt: Diese so anbiedernd  deutlich zur Schau gestellte Mittellosigkeit unseres  Sportsfreundes oder sein scheinbar ehrliches Interesse an diesem ekligen Stück Fels.

Ich  kann daran nichts witzig finden. Nichts.

Naja - bevor man im Alter gar nichts macht ...

Wenn man schon Heranwachsende mit Prinzenrollen-Keksen ins Gebirge  lockt, sollte man wenigstens dafür sorgen, dass sie vernünftig gekleidet sind. Subkulturen wie Heavy Metal, Highline-Laufen oder Pfeiferauchen sind nämlich nicht in allen Gebirgen dieser  Republik gerne gesehen. Wie ich finde zu Recht.

Eigentlich sollte ich mich schämen, derart schlechte Bilder zu veröffentlichen. Aber mich beeindruckt die Naivität  unserer beiden Boulderfreunde, die wohl tatsächlich glauben,  den Aufprall eines Nahverkehrszuges so besser abfangen zu können.

Was  das soll!? Wahrscheinlich zeigt er das Bild stundenlang bei irgendwelchen Diaabenden. Und allen sagen “Whow, toll, ein Handstand!” Und keiner kommt auf die Idee, unseren Sportsfreund mal zu fragen, was das da für ein komisches Teil  ist. Ein Kanister, ein Kofferradio, eine  Friteuse?

Wie  kann man einer rothaarigen Moderatorin ein hellgrünes Oberteil  anziehen? Eine ungeklärte Frage. Klar ist: Die Frischhalteboxen sollte unser Freund besser in statt auf den Kühlschrank stellen, sonst gibt’s nach der Rückkehr vom Fitz Roy eventuell eine böse Überraschung.

Vermindert schuldfähig. Darauf würde ich in seinem Falle  plädieren.

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